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LED-Stallbeleuchtung Teil II: Energieeinsparung, das perfekte Licht für das Tier und Lichtsteuerungen.

"Einfach eine LED-Röhre in die Feuchtraumleuchte stecken und den Starter überbrücken - und schon spare ich reichlich Energiekosten im Stall!". Kann das funktionieren? Ja, es wird Licht produzieren, hat jedoch 3 große Haken: 1. Zulassung der Leuchte erlischt: Auf dem Typenschild der Leuchten steht eindeutig, für welche Lampen diese zugelassen ist. Durch den Umbau der Leuchte geht die technische, insbesondere die sicherheitstechnische Verantwortung für die Folgen des Umbaus in die Hände des Umbauenden über, da die CE-Zulassung der Leuchte mit dem Einbau der LED-Röhre erlischt.
STRONGERTUBE vs. Retrofit-Lampe

Gleichmäßigkeit: STRONGERTUBE vs. Retrofit-Lampe

2. Lichtqualität oft mangelhaft: Abgesehen davon, dass LED-Röhren oft deutlich weniger Lichtstrom bieten als selbst die älteste Leuchtstoff-lampe, so haben diese LED-Röhren einen viel zu geringen Abstrahlwinkel und können einen Stall nicht gleichmäßig ausleuchten. Das bedeutet einen hell ausgeleuchteten Fleck unter der Leuchte und schon ein paar Meter weiter ist es fast dunkel. 3. Das Freude wird nur von kurzer dauer sein: Elektronik und LED mögen weder Wasser noch Ammoniak. Wie schon im Teil 1 beschrieben ist eine Feuchtraumleuchte in IP65 oder IP66 NICHT dafür geeignet, in Ställen betrieben und entsprechend mit Hochdruckreiniger gereinigt zu werden. Warum haben dann in der Vergangenheit Feuchtraumleuchten mit induktivem Vorschaltgerät und Starter teils 10 Jahre und mehr durchgehalten? Ganz einfach, weil diese Leuchten keine Elektronik enthalten und häuftig auch nach einer kompletten Durchnässung nicht zerstört werden, sondern nach dem Abtrocknen wieder funktionieren. Auch Ammoniak hat in diesen Leuchte wenig angerichtet. LED-Röhren und / oder elektronische Vorschaltgeräte werden von sowohl von Wasser als auch von Ammoniak zerstört: Leiterbahnen korrodieren und es gibt Durchschläge. Daher sind die hohen Lebensdauerangaben der LED-Röhren im Stall nicht erreichbar.

Wieviel kann ich mit STRONGERTUBE einsparen?

Erst einmal muss die Vergleichsbasis berücksichtigt werden. Wer mit den derzeitigen Leuchten im Schweinestall statt der geforderten 80 lx nur 15 lux erreicht, der spart natürlich weniger ein als jemand, der bisher schon 80 lx hat und diese Beleuchtungsstärke nun mit der STRONGERTUBE erreichen möchte. Mit folgenden Stromkosten kann man im Schweinestall bei 80 Lux, 8 Betriebsstunden pro Tag und Stromkosten von 0,25 € pro kWh rechnen: Feuchtraumleuchte mit T8 58W am induktiven Vorschaltgerät: > 2,00 € pro Quadratmeter STRONGERTUBE: ca. 0,70 € pro Quadratmeter. Mit folgenden Stromkosten kann man im Hühnerstall bei 20 Lux, 12 Betriebsstunden pro Tag und Stromkosten von 0,25 € pro kWh rechnen: Feuchtraumleuchte mit T8 58W am induktiven Vorschaltgerät: > 1,00 € pro Quadratmeter Feuchtraumleuchte mit T8 58W dimmbar: > 0,50 € pro Quadratmeter STRONGERTUBE: ca. 0,20 € pro Quadratmeter.  

Dimmen von STRONGERTUBE - Komfortabel und energiesparend

Das Licht der STRONGERTUBE kann bis 1% des Nennlichtstroms heruntergedimmt werden. Selbst im Dimmbetrieb ist das Licht flackerfrei, da das verbaute Vorschaltgerät eine Ausgangsfrequenz von min. 500 Hz aufweist (100%-Betrieb ca. 50 kHz). In Geflügelställen wird die Beleuchtung schon seit langem gedimmt, um Tagesverläufe nachzubilden. Die STRONGERTUBE bietet mit der DALI-Schnittstelle die komfortable Möglichkeit, leistungslos zu dimmen und zu schalten. Egal, ob über Netz oder über die Dimmschnittstelle: die STRONGERTUBE startet innerhalb von einer halben Sekunde! Zusätzlich können die DALI-dimmbaren Leuchten (erkennbar an dem "ETDD" in der Bezeichnung) über einen handelsüblichen Taster gedimmt werden:
  • Leuchte dauerhaft an Netzspannung anschließen: braun=Phase(230V), blau=Neutralleiter, grün-gelb=Erde
  • eine der DALI-Drähte, z.B. grau, permanent mit dem Neutralleiter verbinden
  • den anderen DALI-Draht, z.B. schwarz, auf eine getastete Phase legen
In Schweineställen wird in der Regel nicht gedimmt, jedoch ist nach Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung gefordert, dass ein Orientierungslicht vorhanden ist: "Außerhalb der Beleuchtungszeit soll so viel Licht vorhanden sein, wie die Schweine zur Orientierung brauchen." Wir können hierzu die STRONGERTUBE mit Vorschaltgeräten ausstatten, die bei Anlegen einer Steuerphase das Dimmlevel verändern.
  • Wenn Leuchte an Netz angeschlossen ist, leuchtet sie mit 1% Lichtstrom (im Schweinestall typ. unter 1 Lux)
  • Eine Zeitschaltuhr wird an die Steuerphase der STRONGERTUBE angeschlossen. Wenn diese Zeitschaltuhr zuschaltet, dimmt die Leuchte über eine definierbare Rampe auf 100%
  • Schaltet die Zeitschaltuhr wieder ab, so dimmt die Leuchte wieder langsam bis ins eingestellte Minimum
Durch die sanften Beleuchtungsänderungen bleiben die Tiere ruhiger. Sie benötigen keine zusätzlichen Orientierungsleuchten und erzielen mit diesem Orientierungslicht die selbe Gleichmäßigkeit wie im 100% Betrieb.   Zusammenfassung 2.Teil: Wer auf Retrofits oder LED-Leuchten umsteigt, die nicht für die hohen Anforderungen von Ställen geeignet sind, der muss mit frühzeitigen Problemen rechnen. Wenn gedimmt werden soll, so ist das mit STRONGERTUBE einfach möglich: flackerfrei und herunter bis 1% Nennlichtstrom.   Es folgt bald:
  • LED-Stallbeleuchtung Teil III: professionelle Stallleuchten nebeneinander gestellt - und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.
 
 
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