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Schutzklasse III

Elektrotechnik  – Schutzklasse III : Schutzkleinspannung

Die Schutzkleinspannung ist eine besonders wirksame Schutzmaßnahme auch bei sehr ungünstigen Umgebungsbedingungen.

Bei Geräten der Schutzklasse II darf die Nennspannung 50 V für Wechselspannungen oder 120 V für Gleichspannungen nicht übersteigen.

Für Schutzkleinspannungen werden Akkumulatoren oder Motorgeneratoren als Spannungsquellen eingesetzt.

Wird die Schutzkleinspannung aus dem Stromversorgungsnetz entnommen, muss ein Sicherheitstransformator verwendet werden, damit eine sichere Trennung zwischen Eingang- und Ausgangsstromkreis gegeben ist.

Die Leitungen von Schutzkleinspannungsstromkreisen müssen durch eine Basisisolierung gegen direktes Berühren geschützt sein und sind getrennt von anderen Stromkreisen zu verlegen. Ist dies nicht möglich, so müssen sie eine zusätzliche nichtleitende Umhüllung haben.

Schutzkleinspannungen unter 25-V-Wechsel- bzw. 50-V-Gleichspannung haben eine besonders hohe Schutzwirkung. Sie erfüllen sowohl den „Schutz gegen direktes Berühren“ als auch den „Schutz bei indirektem Berühren“.

Als Nennwerte gelten:

6 V für bestimmte medizinische Geräte

12 V für Geräte, die in Badewannen und Duschen benutzt werden

24 V für elektrisch betriebene Spielzeuge

!!! Stromkreise mit Schutzkleinspannungen dürfen nicht geerdet oder an den Schutzleiter (PE-Leiter) angeschlossen werden!!!

Die Schutzkleinspannung darf nicht mit der Funktionskleinspannung verwechselt werden. Bei der Funktionskleinspannung wird – wie der Name besagt – die niedrige Spannung durch die Funktion einer Anlage oder eines Gerätes bestimmt. Beispiele hierfür sind messtechnische Anlagen, Fernmelde- und Fernsprechanlagen, Gegensprechanlagen u. a.

Der wesentliche Unterschied gegenüber der Schutzkleinspannung besteht darin, dass bei der Funktionskleinspannung

# ein Sicherheitstransformator nicht erforderlich ist und
# der Stromkreis geerdet werden darf.

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